Donnerstag, 25. Februar 2021

Diplomarbeit - Stand Ende Februar

 Arbeit 1:

Ich habe noch immer keine Ahnung, worüber ich die Arbeit machen soll.

Schlossruinen in Baselland wäre eine Möglichkeit, Tiere der Grün 80 eine andere, Frühlingswiesen oder Blumen im Frühling wären eine andere. Allerdings bin ich im Moment sehr mit den anderen zwei Arbeiten beschäftigt welche überraschend schnell vorwärts gingen.



Arbeit 2:

Für die Blitzarbeit habe ich Folien gekauft und bin über Kontakte von der Arbeit an eine Liegenschaftsbesitzerin gekommen deren Haus leer steht. Ich muss heute (25.02.2021) oder morgen bei einem Architekturbüro vorbei und den Schlüssel holen. Nächste Woche mache ich dann die Aufnahmen und hoffe, dass Stativ und Blitz bis dann geliefert wurden.



Arbeit 4

Das Gedicht "Paris at night" von Jacques Prévert wurde ausgewählt und gibt die fünf Bilder schon relativ genau vor. In meinem Kopf zumindest. Meine Freundin ist nun auch mein Modell und meine Assistentin und wir haben bereits erste Bilder geschossen. Die Bilder werden Low-Key-Kompositionen mit unterschiedlichen Mengen an Streichhölzern und ihrem Gesicht. Als Hintergrund habe ich schwarzes Moosgummi an die Wand geklebt. In den schwarzen Bereichen des Bildes will ich dann den Text des Gedichts oder ein einzelnes Schlagwort einfügen. Dazu setze ich das Portrait bereits von Anfang an etwas gegen den Rand des Bildes, etwa in der Mitte halte ich ein Streichholz vor die Kamera und den Rest lasse ich möglichst schwarz für den Text.

Laut dem Gedicht wird mit dem ersten Streichholz das ganze Gesicht beleuchtet. Das ist machbar. Mit dem zweiten Streichholz werden die Augen beleuchtet. Hier wirkt das gebündelte Licht etwas wie eine Skimaske. Ich muss noch schauen, wie ich das Hauptlicht auf die Augen bekomme, ohne den Rest des Gesichts zu vernachlässigen.


 

Morticias beleuchtete Augen...

 

Mit dem dritten Streichholz wird dann die Mundpartie beleuchtet. Dabei stellen sich ähnliche Probleme wie bei der Augenpartie.

Das erste und das letzte Bild sind dann jeweils Streichhölzer. Im ersten neue und im letzten verbrannte, noch rauchende. Das lässt sich gut mit dem Gedicht vereinbaren und gibt mir schlussendlich fünf Bilder. Sämtliches Licht in den Bildern wird wohl Kunstlicht oder Feuer sein.

 








Diplomarbeit - Die Anfänge

Für die Diplomarbeit müssen wir fünf Elemente abgeben. Da wären einerseits die Bildanalyse (Arbeit 3) vor Ort als schriftlicher Teil, das Lerntagebuch (Arbeit 5) welches ich nun schon zur Genüge beschrieben habe und drei praktische Arbeiten:

Arbeit 1

Realisation Praxisarbeit zu einem der folgenden Themen:

Portrait, Reportage, Landschaft, Städte, Street

5-10 Bilder, Serie,

Bis jetzt habe ich noch keine konkrete Idee.


Arbeit 2

Fotografieren mit Blitz, aufzeigen, dass man den Blitz auf verschiedene Arten und zu verschiedenen Zwecken einsetzen kann.

5 Bilder, keine Serie

Abandoned


Arbeit 4

Thematische Praxisarbeit zu einem frei wählbaren Thema.

5-15 Bilder, Serie

Fotopoesie

 

Für die Arbeiten 2 und 4 sind die Pläne schon relativ konkret. Bei der Arbeit 2 versuche ich mir eine leerstehende Liegenschaft oder ein verfallendes Gebäude zu organisieren und dieses von innen mit Blitz in Szene zu setzen. Dabei habe ich an Aufhellblitze, Langzeitbelichtungen mit Blitz, verschiedene Räume mit verschiedenen Farben, starken Lichtunterschieden, allenfalls Low- / Highkey und dergleichen gedacht. Dafür habe ich mir bereits tonnenweise Moosgummi besorgt um mein Licht korrekt richten zu können und organisiere mir einen zweiten Blitz und ein zweites Stativ für mehr Flexibilität.

Bei der Arbeit 4 nehme ich ein Gedicht vom Lieblingspoeten meiner Freundin und mache dazu eine Serie. Zur Zeit sind zwei Poeten und etwa fünf Gedichte in der näheren Auswahl. Sobald das Gedicht feststeht, kann ich mehr dazu sagen, wie ich die Arbeit umsetzen will.

Zur Arbeit 1 fehlen mir im Moment die Ideen. Irgendwie ist meine sonst völlig wild arbeitende Kreativität etwas gehemmt aber ich bin sicher in einem ruhigen Moment kommt die Glanzidee schon noch.