Dies, so Sabrina, sei insbesondere dann nützlich, wenn ein Teil des Bildes sehr hell oder sehr dunkel sei.
Da ich die Bilder aus Belgrad auf einem Stick dabei hatte, verwendete ich gleich diese um die Übungen aus dem Unterricht zu machen und freute mich schon fast kindlich über die Resultate.
Natürlich bedarf es noch weiterer Übung um meine Maskierungstechnik zu verfeinern und vor allem um die Veränderungen sinnvoll zu machen.
Ein Knackpunkt ist zum Beispiel die Lichtrichtung. So sollte man keine Sonne im Hintergrund sehen wenn ein Schatten in diese Richtung geht oder das Motiv klar von einer Seite angeleuchtet wird.
Ein anderer Knackpunkt bei dem ich Mühe hatte war die Farbe. Einerseits wirkten meine Farben teilweise nicht mehr natürlich - Gras wurde Neongrün oder der Himmel leuchtete Dunkelblau - andererseits hatte ich in einem Beispiel ein braunes Haus welches zum Teil mit hellbraunen Gräsern verdeckt wurde. Diese Gräser zu maskieren ohne dabei das Haus ebenfalls zu verändern war sehr schwer und würde bei einem Produkt welches abgegeben werden sollte wahrscheinlich Stunden von intensiver Feinarbeit in Anspruch nehmen.
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| Braunes Gras vor braunem Haus |
Nebst der Maskierung lernten wir noch Funktionen wie "Fotobuch" oder "Diashow" kennen welche aber nur mässig interessant waren da es dafür weit einfachere und effektvollere Programme als Lightroom gibt.
Meine ersten Versuche den Unterrichtsstoff zuhause in Darktable umzusetzen funktionierten eher mässig. Dies aber nicht weil Darktable nicht die nötigen Voraussetzungen hätte sondern weil ich die Werkzeuge nicht fand. Es dauerte einige Youtube-Tutorials bis ich ungefähr herausgefunden hatte wie man etwas maskiert und ich werde wohl noch einige Belgrad Fotos korrigieren müssen, bis ich einigermassen Sattelfest bin.
Dies passiert aber nicht jetzt denn jetzt gibt es zuerst eine kleine Computerkunde:
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| Portrait mit Darktable bearbeitet |
Der Laptop den ich mir kurz vor Kursbeginn gekauft hatte, kommt mit der Menge an Daten welche ich auf ihm abspeichern und bearbeiten will nicht mehr zurecht. Ständig erklärt er mir, dass er nicht über genügend Speicherplatz verfüge um Bilder zu importieren. Was tut man nun in der Not? Man schaut im Netz was für eine Festplatte der Laptop hat und was stattdessen empfohlen wird und bestellt sich dann dementsprechend eine 1 Terrabyte grosse Festplatte.
Gestern Abend demontierte ich dann die Abdeckung und - fand die Festplatte nicht. Das sollte eigentlich nicht schwer sein da Festplatten ziemlich eindeutig aussehen aber ich konnte und konnte sie nicht finden.
Ich begann dann die einzelnen Bauteile am Motherboard im Inernet zu suchen und siehe da, der Laptop hat keine konventionelle Festplatte sondern ein Solid State Drive - ein besserer USB Stick. Die Festplatte die ich bestellt habe passt nun nicht und ich muss schauen wie ich halbwegs günstig an ein SSD komme. Diese bieten nämlich weniger Speicherplatz für mehr Geld.













