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| Der Kopf der Ente in der Drittelsregel |
Der sechste Kurstag begann, wie die meisten vorherigen, mit der Bildbesprechung der Aufgaben.
Dieses Mal hatte ich mich nicht nur ausreichend vorbereitet, ich hatte sogar meine Bilder ausgedruckt dabei.
Während der Bildbesprechung stellten wir allgemein fest, dass die Aufgaben nicht richtig gelesen oder verstanden wurden und deshalb jeder etwas eigenes kreiert hatte. Um dies in Zukunft zu vermeiden habe ich mir vorgenommen die Aufgaben genauer zu lesen und allenfalls mit der Lehrperson kurz zu besprechen.
Die Aufgabe war, einen Raum einmal unheimlich und einmal ansprechend darzustellen. Ich habe zwar in einen Raum fotografiert aber dann kleine Geschichten inszeniert welche den Raum schlussendlich unheimlich erscheinen liessen. Dafür gab es zwar einen Kreativitätspunkt von Sandra aber die Übung hatte ich nur mit zwei Fotos erfüllt welche ich am entsprechenden Kurstag gemacht hatte.
Folgende Elemente kamen in unseren Bildern häufig vor:
Perspektive: In der Froschperspektive wirken Räume schnell gross und Gegenstände bedrohlich. In der Normalperspektive dagegen wirken sie normal...
Unschärfe: "Den Blick auf das Motiv verweigern" nannte es Sandra. Durch Gegenstände weit vor dem Motiv welche aber nicht scharf abgebildet werden entsteht eine gewisse Spannung im Bild. In unserem Fall waren es meist Wände welche tief ins Bild ragten.
Abgründe: Viele unserer Bilder sprachen direkt einzelne Ängste des Menschen an. So auch die Höhenangst, wenn jemand gerade von oben nach unten fotografierte oder die Angst vor dem Ungewissen, wenn jemand ein schwarzes Loch in der Mitte des Bildes erschuf. Jannick hat diese Techniken in einem eindrücklichen Bild eines Treppenhauses kombiniert.
Weissabgleich: Um einen Raum kälter wirken zu lassen, kann man ihm mit dem Weissabgleich einen leichten Blaustich geben. Voraussetzung dafür ist aber, dass weisse oder zumindest ausreichend helle (farblich) Flächen sichtbar sind. In einem meiner Bilder sah man den Effekt des Weissabgleiches nur gerade an einem Stück Wand da der Rest des Raumes zu dunkel war oder die Farben nur wenig beeinflusst wurden.
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| Querformat gegen |
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| Hochformat |
Nach der Bildbesprechung ging es an das Thema des Tages, die Bildgestaltung. Wir durften zuerst aus einer Sammlung von Bildern eines aussuchen welches uns gefiel und von diesem dann drei Punkte nennen welche unserer Meinung nach bei der Gestaltung berücksichtigt worden sind.
Diese drei Punkte schrieb Sandra dann an die Tafel um uns einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Möglichkeiten zu geben.
Danach besprachen wir einzelne Elemente zur Bildgestaltung wie den goldenen Schnitt, die Höhe des Horizontes oder Hoch- und Querformat.
Am Nachmittag erhielten wir dann vier Aufgaben. Eine für Hoch-/Querformat, eine für den Horizont, eine für den goldenen Schnitt und eine bei der wir wieder ein Motiv aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven fotografieren sollten.
Von den vier Zusatzaufgaben behandelte eine das High Key Bild. Ich habe mich erneut daran gewagt, kam aber immer noch nicht auf ein gutes Ergebnis. Während es nämlich recht einfach war den Lichtkegel meiner Taschenlampe zu verkleinern, weiss ich nicht wie ich den Hintergrund nun gleichmässig hell ausleuchten kann. Die Taschenlampe bringt nämlich im Zentrum extrem viel Licht, rundum aber immer weniger.
Fazit zum Kurstag
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| Eine Birke up close |











