Dienstag, 29. Oktober 2019

Kurstag 2

An unserem zweiten Kurstag befassten wir uns mit Objektiven. Meine Freundin besitzt eine Festbrennweite 35mm von Nikon mit einer Lichtempfindlichkeit von 1.8 sowie ein Zoomobjektiv von Tamron mit einer Brennweite von 18mm bis 270mm und einer Lichtempfindlichkeit von 3.5 bis 6.3. Die beiden Objektive sind eher günstig, decken aber eine breite Palette an Möglichkeiten ab und eignen sich aufgrund ihrer geringen Grösse gut für unterwegs.

Im Kurs haben wir drei Arten von Objektiven unterschieden:

Das Weitwinkelobjektiv hat einen sehr grossen Bildwinkel und kann dadurch grosse Motive einfach einfangen. Zudem gibt es damit viel Tiefenschärfe. Nachteile sind die perspektivische Verzerrung und die Tiefenschärfe welche je nach dem ein Bild unruhig oder überladen wirken lassen kann.

Das Teleobjektiv bietet weit weniger Übersicht, kann jedoch Details von weit her holen und klar darstellen. Die Motive müssen kleiner sein als beim Weitwinkelobjektiv und es gibt nur eine geringe Tiefenschärfe.

Zu guter Letzt sind da noch die Zoomobjektive welche mehrere Brennweiten vereinen. Sie können reine Weitwinkelobjektive oder reine Teleobjektive sein oder gar beides in einem vereinen.

Nachdem wir uns mit den Objektiven auseinandergesetzt hatten, ging es weiter mit der Tiefenschärfe. Tiefenschärfe bedeutet, wie viel auf dem Bild vor und hinter dem Motiv noch scharf ist. Die Tiefenschärfe kann durch die Blende, die Brennweite und den Abstand von der Kamera zum Motiv beeinflusst werden:

Viel Tiefenschärfe: Geschlossene Blende, grosse Brennweite, grosse Distanz zum Motiv




Wenig Tiefenschärfe: Offene Blende, kleine Brennweite, geringe Distanz zum Motiv


Um mich zwischen den Kurstagen jeweils weiter mit der Materie auseinander zu setzen, gehe ich auf kleine Spaziergänge und versuche das neu Gelernte um zu setzen. Nach dem ersten Kurstag mit dem Schwerpunkt Fokus und Belichtung entstanden so viele Bilder von Krähen im Flug.  Andere Tiere wollten sich gerade nicht bewegen oder  versteckten sich vor mir. Das Problem bei den Krähen war, dass sie schnell mit ihrem Hintergrund verschmolzen. Gerade wenn sie vor Wald fliegen sind sie auf dem Bild kaum noch zu erkennen.
Nach dem zweiten Kurstag mit den Themen Objektive und Tiefenschärfe ging ich auf einen Spaziergang um Blumen zu fotografieren. Diese haben den Vorteil das man sehr nahe an sie heran gehen kann und so schon einen der drei Faktoren für wenig Tiefenschärfe erreicht. Geht man zudem nicht in der Mittagszeit kann man die Blende schon etwas schliessen. Auch die Brennweite stellt kein Problem dar und so kommt man zu sehr vielen Aufnahmen.


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