Montag, 18. November 2019

Kurstag 5

Lightroom
Am fünften Kurstag erhielten wir ausführliche Informationen darüber, wie man Lightroom öffnet, Bilder importiert und Bibliotheken erstellt.
Dies war der bisher anstrengendste Tag in diesem Lehrgang da wir eigentlich nur Grundlagen bei der Verwendung von Computern behandelten. Da Computer einen grossen Teil meiner Freizeit einnehmen und Drohnen eigentlich auch nur fliegende Computer sind, habe ich auf diesem Gebiet gewisse Vorteile.

Bildbesprechung
Ganz im Gegenteil dazu musste ich bei der Bildbesprechung feststellen, dass meine Idee zu Low- und High-Key komplett daneben war.
Während ich dachte, Low-Key wären einfach unterbelichtete Fotos mit leichten Kontrasten an zum Beispiel Ecken und Kanten, musste ich bei der Bildbesprechung feststellen, dass beide Keys eigentlich korrekt belichtet sind. Allerdings besteht zwischen Hinter- und Vordergrund ein grösserer Lichtunterschied als die von der Kamera darstellbaren acht Blendenwerte und so versinkt entweder das Motiv oder der Hintergrund in Reinweiss respektive schwarz.

Ich habe mich dann in einer Pause mit meinem Klassenkameraden Bruno unterhalten. Er hatte ein besonders gutes Low-Key Bild von einem Kürbis gemacht. Dazu hatte er eine LED-Lampe nahe an den Kürbis gestellt, diesen direkt angestrahlt und dann die Kamera auf Spotmessung gestellt und die hellste Stelle am Kürbis gemessen.So war der hellste Teil des Kürbisses korrekt belichtet während der Hintergrund komplett schwarz wurde.

Low-Key
Zuhause habe ich dann eine kleine LED-Taschenlampe in das Kartonrohr einer Rolle Haushaltspapier gesteckt, um den Lichtkegel möglichst klein zu bekommen. Danach habe ich mein Motiv auf unser schwarzes Sofa gestellt und den Raum abgedunkelt. Nach einigen Versuchen erreichte ich ganz passable Ergebnisse.
Eine andere Idee für Low-Key Fotos welche ich ebenfalls von der Bildbesprechung mitgenommen habe war, das Motiv von hinten mit einer Lichtquelle zu durchleuchten. Ich nahm dazu wieder die Taschenlampe in der Rolle und stellte sie unter ein Blatt unserer Zimmerpflanze. Das Ergebnis war überraschend gut.

Die High-Key Fotos machen mir noch etwas mehr zu schaffen, da der Hintergrund angeleuchtet werden soll, ohne das Motiv zu beleuchten. Dazu muss ich wohl Licht von der Seite an die Wand strahlen und das Motiv mit einem Karton etwas abschirmen oder Ein weisses Blatt Papier von hinten zum "leuchten" bringen und das Motiv davor stellen. Allerdings hatte ich bis jetzt noch nicht die Zeit, dies zu probieren. Schliesslich stehen auf nächsten Samstag noch die Fotos von einem Raum an, welche einmal angenehm und einmal unangenehm wirken sollen.

Gemütliches / Ungemütliches Ambiente
Während dem Kurstag an dem wir diese Fotos aufgenommen hatten, habe ich mich vor allem auf den Weissabgleich konzentriert. Ich möchte nun aber zudem noch andere Elemente einbringen. Dazu habe ich mir überlegt, was man bei Horrorfilmen verwendet, um den Zuschauer zu gruseln. Diese Elemente versuche ich dann bewusst in meine Fotos des Raumes  einfliessen zu lassen. Allerdings kommt da relativ viel Aufwand in der Gestaltung des Raumes auf mich zu und ich muss mit dem Licht ausserhalb des Fensters etwas zielen, damit der Kontrast von innen nach aussen nicht zu gross wird.


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