Montag, 9. Dezember 2019

Drohnenfotografie


Copyright by DJI
Je weiter der Kurs voranschreitet, desto näher kommt auch mein Ziel mir mit der Drohnenfliegerei ein zweites Standbein zu erarbeiten. Dazu gehört aber auch, mich mit den Drohnen auseinander zu setzen und so habe ich mir im September eine Drohne gekauft.
Es ist die Mavic 2 Pro von DJI. Sie ist grau, hat rund ein Kilo Fluggewicht und eine fest installierte Hasselblad Kamera mit Blendenwerten von 2.8 bis 11. Die Linse ist eine Festbrennweite mit 26mm und einem 1 Zoll CMOS Sensor.

Gemäss Hersteller kann sie mit einem vollen Akku etwa eine halbe Stunde in der Luft sein. Gemäss Verbrauchern reicht es aber meist für rund zwanzig Minuten. In dieser Zeit kann man aber schon recht viel anstellen und zugegebenermassen bin ich nach zwei Akkus auch schon Müde und mag nicht mehr fliegen.


Der Roche Turm in Basel
Die grösste Herausforderung an der Drohnenfotografie ist, dass man sowohl die Drohne wie auch die Kamera gleichzeitig steuern muss. Dazu verbindet man sein Smartphone oder Tablet mit der Fernsteuerung der Drohne und erhält über die DJI-App das Bild sowie die Kamerasteuerung. Sobald man im Flug die Steuerknüppel der Fernbedienung loslässt, bremst die Drohne ab und steht dann fast bewegungslos in der Luft. Dann kann man über das Smartphone die Blende, die Verschlusszeit und die ISO-Werte einstellen und das Foto schiessen. Per Knopfdruck kann man selbstverständlich von Foto auf Video umstellen und so ruhige und stabile Kamerafahrten aufnehmen.


Skyline vom Rhein aus
Auch das Fotografieren und Filmen mit der Drohne hat aber seine Grenzen und ganz besonders seine Tücken.
Einerseits sind da diverse Regeln und Gesetze welche es einzuhalten oder möglichst minimal zu biegen gilt. Da gehört dazu nicht in der Nähe von Flughäfen zu fliegen, in gewissen Zonen die Maximalhöhe einzuhalten und nicht in der Nähe von unbeteiligten Personen zu fliegen. Die Drohne hat aber gerade beim letzten Punkt eine anziehende Wirkung auf Personen. Kinder wollen sie möglichst genau sehen und gehen gerne nahe an eine startende oder landende Drohne heran. Ältere Leute würden den Piloten gerne aus jeder Wiese und jedem Feld jagen da Drohnen ja bekanntlich Teufelszeug seien und nur zum Spionieren gebraucht würden. Spionieren mit der Festbrennweite ist übrigens möglich, bedingt aber eine sehr grosse Nähe zum Motiv. Sollte also einmal eine Drohne unmittelbar vor Ihrem Gesicht fliegen passen Sie auf - sie werden gerade ausspioniert.



Die Baustelle hinter dem Roche Turm
Andererseits erfordert es viel Konzentration die Drohne sauber zu positionieren und aus der neuen Perspektive ein anständiges Bild zu bekommen. Im Moment fehlt mir noch das Auge und die nötige Erfahrung um ein anständiges Bild aus der Luft schiessen zu können aber ich war fleissig und habe letzte Woche geübt und gehe Morgen mit Krisztina fliegen. Sie will auch wissen was man mit einer Drohne so alles anstellen kann.


DJI stellt eine Website zur Verfügung auf welcher Drohnenpiloten ihre Bilder veröffentlichen können. Als ich also letzte Woche voller Stolz meine Bilder vom Roche Turm in Basel hochgeladen hatte, stellte ich fest das viele andere die selbe Idee auch schon hatten. Auf der Website kann man sich über Fotografen und Material informieren und erhält die Gelegenheit DJI-Produkte zu testen. Zudem findet man viele inspirierende Bilder und Ideen für eigene Projekte.




Die Schwarzwaldbrücke


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