Bildbesprechung
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| Im Eilzugstempo durch den Lehrgang |
Die Bildbesprechung fiel dementsprechend lange aus, war aber so auch sehr ergiebig.
Hoch-/Querformat
Beim Hochformat liegt mehr Gewicht auf dem Motiv. Für mich ist es einfacher ein Motiv zu isolieren, wenn ich das Hochformat verwende. Das Querformat dagegen zeigt das Motiv in der Umgebung.
Motivtreue
Bei der Bildbesprechung hatten wir das Problem, dass der Fotograf sein Bild jeweils zu rechtfertigen versuchte. Dadurch rückte er weder sich selbst noch sein Bild ins beste Licht. Wenn wir aber in drei Jahren wirklich etwas mit unseren Bildern machen wollen, müssen wir lernen unsere Bilder besser zu verkaufen. Dazu sollten wir die Blicke der Betrachter auf die positiven Aspekte der Bilder lenken und vorwiegend das Motiv besprechen.
Aufgabentreue
Wie schon beim letzten Kurstag habe ich die Aufgabe nur zum Teil erfüllt da einige Bilder am Ziel vorbei geschossen wurden. Ich muss mich am Kurstag selber mehr zusammennehmen und die Aufgabenstellung besser lesen und erfüllen. Nur so kann ich voll von der Bildbesprechung profitieren und übe mich mich darin das gewünschte Produkt abzuliefern. Zudem muss ich die Bilder grösser ausdrucken damit man sie in der grossen Gruppe besser betrachten und besprechen kann.
Der "Guzzi-Effekt"
Bei der Bildbesprechung kamen wir an eine Serie von Rennie welche verschiedene Kekse auf einen Tisch gelegt hatte. Dann legte sie noch einen Spitzbuben dazu den sie dann in jedem Schnittpunkt des Goldenen Schnittes und in der Mitte des Bildes fotografierte. Beim Bild mit dem Spitzbuben oben rechts lagen dann drei Zimtsterne in einem Dreieck in der Mitte des Bildes. Diese Formation zog den Blick weg vom eigentlichen Motiv, dem Spitzbuben, und liess dieses so fast nebensächlich erscheinen. Trotz dem das Rennie das Bild so einfach wie möglich gehalten hatte, hatte sich ein solcher Fehler eingeschlichen. Diesen Effekt haben wir in der Klasse den "Guzzi-Effekt" (Guzzi ist Dialekt für Keks) genannt. Diesen gilt es im Kopf zu behalten und so gut als möglich zu vermeiden.
Der "So-bin-ich-es-mir-gewohnt-Effekt"
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| Weihnachtliches Glühweintrinken |
Informationen verwehren
Bei einem Bild von Dinah welches drei grosse Steine im oberen Drittel hatte und darunter nur Strassenbelag zeigte, diskutierten wir lange darüber warum dieses Bild einen unheimlichen Aspekt hatte. Nach einigem Hin und Her erklärte uns Sandra schliesslich, dass Dinah hier gekonnt Informationen verwehrt hat. Da man als Betrachter nur auf den Boden und die Steine schauen darf, sieht man nicht was um einen herum geschieht. Dadurch wirken die Steine mächtiger und etwas bedrohlich. Diesen Effekt haben wir bereits einmal besprochen, als wir die Aufgabe mit den angenehmen Räumen und den unheimlichen Räumen besprochen hatten. Dass er uns nun aber so unvorbereitet wieder begegnen würde, haben wir nicht erwartet.
Leserichtung und Bewegung
Gemäss Sandra schauen wir ein Bild an wie wir einen Text lesen. Wir beginnen oben links und arbeiten uns dann Zeile für Zeile durch. Dementsprechend sehen wir auch eine Bewegung von links nach rechts als Start während sie in der umgekehrten Richtung als Landung oder zu Ende wahrgenommen wird. Dies ist ein rein kultureller Effekt und hat mit unserer Erziehung zu tun. Jemand der von rechts nach links schreibt wird wahrscheinlich auch ein Bild so betrachten.
Fazit
Nach der Bildbesprechung bat uns Sandra folgende Punkte für unsere nächsten Aufgaben zu berücksichtigen.
-Nicht zu viel auf das Bild nehmen
-Linien beachten
-Leserichtung beachten
Reportage
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| #Basel #Truthbomb |
Zuerst hatte ich Mühe da der bekannte Effekt mit dem hellen Himmel und dem dunkeln Motiv wieder eintrat. Danach machte ich aber auch noch diverse Fotos mit dem Ziel mich inspirieren zu können. Für mich ist Weihnachten aber vor allem Nachts und mir gefallen die Beleuchtungen und Verzierungen an den Häusern. Die Schwierigkeit darin ist allerdings, dass man trotzdem noch erkennt, dass man in Basel ist.



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