Der erste Kurstag im neuen Jahr begann mit einer langwierigen und anspruchsvollen aber auch lehrreichen Aufgabe. Nachdem wir vor Weihnachten den Auftrag erhalten hatten, eine Reportage über das Thema "Weihnachtliches Basel" zu erstellen, mussten wir diese nun präsentieren. Dazu gehörten nebst den zehn Bildern der Reportage auch die vierzig guten Bilder welche es nicht in die Reportage geschafft hatten. Das heisst wir mussten pro Person rund fünfzig Bilder besprechen, ordnen und in Serien fassen.
Folgende Fragestellungen wurden durch uns erarbeitet um bei der Besprechung einen Rahmen zu haben:
- Sind die Bilder und die Serie auf das Thema bezogen?
- Welches sind die Schlüsselbilder
- Gibt es einen roten Faden?
Bei uns war meistens die Balance das Problem. So passt ein einzelnes, dunkles Bild nicht in eine Serie von hellen Bildern oder eine Detailaufnahme nicht in eine Serie von Übersichten. Nimmt man dagegen zwei solche Bilder, kann man es bereits mit einer Regelmässigkeit verkaufen.
- Was ist die Aussage der Serie, was die des einzelnen Bildes?
Wir fanden dann aber doch diverse Serien welche zum Beispiel ein sehr feierliches Bild von Basel aufzeigten. Dies war zwar auf einem einzelnen Bild ersichtlich, konnte aber durch die anderen Bilder auf mehr als nur einen Ort ausgedehnt werden.
Technische Aspekte
Bereits nach der ersten Serie wies uns Sandra auf einige technische Aspekte hin, denen wir mehr aufmerksamkeit schenken müssen. So sollten wir uns besser auf den Ausschnitt des Bildes achten und dem Motiv mehr Raum geben respektive Unschönheiten von Anfang an abschneiden respektive korrigieren. Es sollten, wie schon erwähnt, keine reinen Dekorationsfotos (Christbaumschmuck usw.) gemacht werden. Mindestens eine Person sollte mit dem Gesicht sichtbar sein und am liebsten in die Kamera lächeln.
Generell hielt sie uns an, genauer zu fotografieren und uns mehr Zeit dazu zu lassen.
Ich weiss nicht genau wie fest dies auf meine Bilder zutraf. Im allgemeinen habe ich mir für diese Reportage viel Zeit genommen und immer versucht starke Lichter und andere störende Objekte abzuschneiden. Allerdings habe ich noch immer das Gefühl, dass meine Bilder nicht wirklich gut werden und teils eher langweilig wirken.

Nachmittag
Ob man es glaubt oder nicht, wir benötigten für die Bildbesprechung den gesamten Vormittag. So konnten wir erst am Nachmittag mit dem theoretischen Teil weitermachen.
Sandra brachte uns das Thema Licht näher. Dieses hatten wir mit Sabrina bereits angeschnitten als wir den Weissabgleich behandelt hatten. Sandra nannte uns aber weitere Qualitäten von Licht nebst der Lichtfarbe. Es waren dies die Lichtstärke, die Lichtqualität und die Lichtrichtung.
Mit diesen Informationen erhielten wir den Auftrag gegenseitig Portraits von uns zu machen. Dazu konnten wir ein dimmbares Standlich auf einem Stativ verwenden. Ziel war es, das Licht aus verschiedenen Winkeln mit verschiedenen Stärken auf das Gesicht des Modelles treffen zu lassen und davon ein Bild zu schiessen.
Gemeinsam mit Krisztina habe ich mich an diese Aufgabe gewagt, konnte mich aber nicht recht ausleben da die Zeit etwas knapp wurde und man doch sehr viele Bilder machen könnte. Ich werde mich diesem Thema unter der Woche nocheinmal zuwenden und versuchen die vielen kleinen Ideen aus meinem Kopf umzusetzen.
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| "My Darling" |

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