Freitag, 6. November 2020

Kurstag 22

 Am 22. Kurstag konnte ich leider nicht teilnehmen. Glücklicherweise hat Dinah ein gutes Protokoll verfasst welches mir einen Eindruck vom Kurstag vermittelte und Sabrina schickte uns Tutorials welche sie mit viel Liebe erstellt hatte.

Wie bereits bei Lightroom begann die Einführung in Photoshop bei Adam und Eva. Wie wird das Programm geöffnet, was macht das Handwerkzeug, was macht die Lupe... Dann ging es aber bereits über zu den Auswahlwerkzeugen welche doch schon etwas anspruchsvoller sind.

 https://visualmodo.com/wp-content/uploads/2018/06/GIMP-The-Free-Photoshop-2.png

 

Damit ich ebenfalls erste Erfahrungen sammeln kann ohne gleich ein Abo lösen zu müssen, habe ich mich wieder nach einem Open Source Programm umgesehen und bin mit GIMP (GNU Image Manipulation Programm {GNU ist das Betriebssystem welches die meisten als Linux kennen. #Nerdstuff})

Der Vorteil von GIMP gegenüber Photoshop ist, dass es in etwa die gleichen Möglichkeiten zur Bildbearbeitung bietet wie Photoshop aber nichts kostet. Der Nachteil dagegen ist, dass ich nun zwei Programme lernen muss welche sich doch in einigen Punkten unterscheiden - und GIMP halt nerdig und damit oft kompliziert ist.

Mein erster Eindruck von Photoshop und GIMP war etwa gleich. Beide Programme öffnen mit einer Fehlermeldung betreffend dem Farbspektrum. Beide Programme haben tonnenweise Werkzeuge zur Verfügung und wimmeln nur so von Reglern und Skalen an denen man etwas verändern kann. Ohne bis jetzt Photoshop ausprobiert zu haben, werde ich wohl wie bei GIMP immer wieder an einem Regler ziehen, ohne zu wissen wofür der eigentlich ist. So lernt man meiner Meinung nach Programme besser kennen.

Mein erster Versuch mit GIMP war, den Himmel aus dem einen Bild als Himmel im zweiten Bild zu verwenden. Dazu nahm ich ein Bild mit meinem typischen, weissen Himmel und ein anderes mit einem ausnahmsweise schönen Himmel und legte sie in Ebenen übereinander. Mein erstes Problem: Das erste Bild war im Hochformat, das zweite im Querformat. Der Himmel war zu klein. Aber alles kein Beinbruch, schnell wollte ich aus meiner inzwischen grossen Bildersammlung ein anderes Bild mit schönem Himmel holen. GIMP nimmt keine .raw Dateien. Ok, immer noch kein Problem. Kurzerhand konvertierte ich eine .raw Datei zu einem JPEG und fügte dieses als zweite Ebene ein. Trennte den Himmel vom restlichen Bild und machte die zweite Ebene soweit transparent, dass man beide Bilder blass sehen kann. Aber eben nur blass. Ich habe alles in allem etwa eine Stunde daran herumgedreht, bis beide Bilder soweit zerstört waren, dass ein halbwegs akzeptables Resultat nicht mehr möglich war.

Folgende Lehren habe ich aus dieser Stunde gezogen:

- Spezifische Bilder für die Bildbearbeitung machen. Ein Bild von einem blauen Himmel kann man zum Beispiel als .tiff abspeichern und dann immer wieder mal verwenden. Auch einige Gegenstände kann man mit hohem Kontrast fotografieren und in einem Ordner ablegen um sie dann immer wieder in Bildern verwenden zu können.

-Tutorials anschauen bevor man mit der Arbeit beginnt. Wie bereits erwähnt wurden in der Lektion die Auswahl- Werkzeuge behandelt. Vieles wäre so einfach gewesen.

-Auch kleinere Details brauchen Zeit und Aufmerksamkeit um korrigiert zu werden. -> Vorsichtig und genau fotografieren.

In Kürze haben wir den nächsten Kurstag für Photoshop und ich bin bereits gespannt was uns Sabrina da erzählen wird.


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