Nachdem ich Anfang März die Blitzbilder gemacht hatte, wollte ich diese bis zur nächsten Lektion am 20.03 bereits bereit und bearbeitet haben, damit mir die Klasse ein Feedback gibt, auf dem ich dann aufbaue. Praktischerweise hatte ich vor der Lektion noch eine Woche Ferien. Unpraktischerweise verreisten meine Freundin und ich für eine Woche in die Berge. Woanders kann man ja nicht hin.
Diese Ferien sind längst überfällig nach dem turbulenten letzten Jahr mit allerlei Höhen und Tiefen. Deshalb habe ich mich entschieden, den Laptop mitzunehmen aber nur am Morgen, wenn die Freundin noch schläft oder bei schlechtem Wetter, wenn eh alle an ihren Mobiltelefonen sind an meinen Bildern zu arbeiten.
Am ersten Tag ging das auch ganz gut. Ich war der erste der wach war, schloss meinen Laptop an, machte ein Bild fertig und fing das zweite an.
Am zweiten Tag machte ich, wieder am Morgen, das zweite Bild fertig und begann mit dem dritten.
Am dritten Tag schlief ich bis in den späten Morgen und seither finde ich die Motivation nicht mehr so richtig, mich weiter mit der Nachbearbeitung auseinander zu setzen. Dafür mache ich viele Bilder von unseren Ferien. Hier oben schneit es oder es windet oder es hat Nebel - oder alles zusammen. Damit ich bei diesen Bedingungen schön weisse Fotos bekomme, muss ich fast im manuellen Programm arbeiten und mit Belichtungsmessung und Weissabgleich kämpfen. Auch der Autofokus kommt hier gerne an seine Grenzen oder konzentriert sich auf irgend eine Schneeflocke weit vor dem Motiv. Allerdings stelle ich den Fokus immer noch nicht gerne von Hand ein.
Während einer Spielerei mit der Kamera habe ich aus Jux und Tollerei das integrierte Nachbearbeitungsprogramm ausprobiert. Das war gar nicht einmal so schlecht. Plötzlich war der Schnee so weiss, wie ich mir das gewünscht hatte und die Schneeflocken vor dem dunkeln Motiv scharf. Allerdings spuckt die Kamera dann ein .jpg aus, welches ich nicht sauber nachbearbeiten kann. Meine Versuche, die Arbeit der Kamera mit Darktable oder GIMP zu imitieren sind bisher gescheitert. Ich glaube, die Kamera hat etwas am Weissabgleich und an der Belichtungszeit geändert aber ich habe noch nicht herausgefunden, was es genau war.
Wie dem auch sei. Bis zum Ende der Woche sollte ich meine fünf Bilder bereit haben. Das eine, an dem ich noch arbeite, ist wahrscheinlich das schwerste von allen, da ich mehrere Bilder übereinanderlegen und den Systemblitz, der in jedem Bild eine andere Position hat, jeweils herausschneiden will. Das Motiv habe ich von drei Seiten belichtet und vier Bilder gemacht.
Anfangs wollte ich nur gerade den Blitz herausnehmen. Dass führte dann zu komischen, dunkeln Quadraten im Bild. Jetzt versuche ich, den gesamten Boden auf dem der Blitz stand zu ersetzen, damit man das Licht nur noch an der Wand sieht.
Bei meinem ersten Bild hatte ich ein symmetrisches Motiv bei dem ich zwei Blitze eingesetzt hatte, dort habe ich gelernt, dass es viel schwieriger ist, die verschiedenen Teile des zusammengesetzten Bildes zu erkennen, wenn die Achse nicht in der Mitte verläuft und keinen geraden Linien und schon gar keinen Kreisen oder komplexen Figuren folgt.
Selbstverständlich habe ich alle Bilder mit Stativ gemacht. Ein Zusammensetzen wäre sonst mit meinen Fähigkeiten komplett unmöglich.
Nun habe ich gerade ein Bild von meiner Freundin erhalten auf dem sie - dick eingepackt mit Maske und Skibrille, sich mit einer Figur aus dem Videospiel "Among Us" vergleicht. Ich denke ich mache da eine kleine Fotomontage. Das bringt mich zwar meiner Abschlussarbeit nicht näher, soll mir aber als Training dienen.
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| Among Ale |



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