Bildbesprechung
Nachdem wir am letzten Kurstag mit Sandra in der Huppengrube waren und dort Landschaftsbilder aufgenommen hatten, wurden diese nun besprochen. In einer Mischung aus Nachlässigkeit und Scham habe ich meine Serie zuhause vergessen. Die Bildbesprechung hat dann auch bestätigt, dass weder mein Ansatz noch meine Fotos auch nur ansatzweise präsentierbar gewesen wären.
Bei so einer Aufgabe muss ich mir - wie auch immer - eine Idee zurechtlegen und nach dieser arbeiten. Auch wenn ich das Gefühl habe, ich würde nie zu einem Zielt kommen oder meine Idee wäre doof. Nun habe ich nämlich etwas über hundert Bilder welche sich in Qualität, Machart und Motiv nicht mehr unterscheiden könnten. Daraus eine halbwegs harmonische Serie zu machen ist, gerade mit meinen bescheidenen Fähigkeiten beim Erstellen einer Serie, fast unmöglich.
Meine Klassenkameraden bestätigten zwar, dass die Aufgabe schwer gewesen war. Dennoch hatten die meisten eine halbwegs funktionierende Serie zusammenbekommen. Das häufigste Motiv jedoch, ein recht markanter Graben in brauner Erde, wurde von Sandra mit den Worten abgeschmettert, dass dieser Graben vor Ort sicher eindrücklich gewesen sei, in einem Bild aber nicht zur Geltung käme.
Nebst diesem Graben fanden wir auch viele Farbstiche welche vom Weissabgleich und von der Nachbearbeitung kamen. Sandra verwies dabei auf die Wolken. Dort könne man Farbstiche am einfachsten erkennen, da sie im Normalfall Weiss oder Grau wären.
Ausblick Diplommodul
Nach der Bildbesprechung stellten Chris und Sandra kurz das Diplommodul vor. In diesem gibt es anscheinend viele Pausen zwischen den Kurstagen, damit wir Zeit haben an der Diplomarbeit zu arbeiten und diese dann jeweils am Kurstag im Plenum oder im Einzelgespräch diskutieren und überdenken zu können.
Sandra erklärte uns zudem, welcher Teil des Diplommoduls wie viele Punkte gibt. Das Werktagebuch zum Beispiel gibt relativ viele Punkte und wir hatten nun schon viel Zeit, um daran zu arbeiten. Die Bildanalyse dagegen gibt relativ wenige Punkte und dauert nur eine Stunde vor Ort.
Dementsprechend werde ich wohl beim Werktagebuch noch etwas mehr Effort leisten, um diese "Gratispunkte" sicher zu holen.
Praxis
Nach dem Mittagessen bauten wir gemäss einem Beschrieb von Sandra eine Szene mit einem Glas Wasser auf und begannen dann, Früchte, Schokolade und allerlei andere Gegenstände in dieses Glas fallen zu lassen. So entstanden sehr dynamische Bilder mit spritzendem Wasser und den leuchtenden Farben der fallenden Gegenstände.
Für die ganze Klasse war diese Übung sehr lustig und gab schnell gute Resultate. Allerdings habe ich eine kleine Überschwemmung im Atelier verursacht.
Während wir mit dieser Aufgabe beschäftigt waren, ging Sandra bei den Kursteilnehmern vorbei die sich nicht sicher waren, ob sie das Diplommodul machen wollten oder nicht oder die allenfalls Lücken in ihrem Wissen hatten. Bei mir war von vornherein klar, dass ich das Diplom machen will. Da Sandra nicht bei mit vorbeikam, gehe ich davon aus, dass meine Lücken im Fachwissen nicht so gravierend sind, dass ich das Modul nicht schaffen könnte.
![]() |
| Zitrone zu spät |
![]() |
| Zitrone zu früh |
![]() |
| Zitrone zu langsam gefallen |
![]() |
| Zitrone aus dem Fokus gefallen |
![]() |
| Zitrone macht alles richtig |





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen