Mittwoch, 16. Dezember 2020

Kurstag 27

Bildbesprechung

Ganz im Zeichen der Pandemie wurde der 27. Kurstag wieder über Zoom gehalten. Dies hatte den Vorteil, dass jeder seinen Bildern die optimale Plattform geben konnte. Man musste sich nicht an einen Tisch drängen um einen Blick auf das besprochene Bild erhaschen zu können, sondern konnte bequem am Bildschirm das Bild betrachten und sich seine Gedanken machen. Da wir inzwischen einigermassen wissen, wie Zoom zu bedienen ist, läuft das ganze auch nicht mehr so harzig wie noch vor einigen Monaten.

"Starhead" Scherenschnitt
Unsere Bilder waren jeweils: ein Scherenschnitt kombiniert mit einem eigenen Bild, zwei zusammengesetzte Bilder und ein Bild welches partiell bearbeitet wurde.

An meinem Scherenschnitt wurde bemängelt, dass er zu einfach sei und der Sternenhimmel im Hintergrund nicht als solcher erkennbar wäre. Bei diesem Bild hatte ich das Problem, dass der Scherenschnitt aus dem Internet nur rund 1000 auf 2000 Pixel gross war während ich den Sternenhimmel im Vollformat aufgenommen habe, er aber nicht sauber fokussiert war. So konnte ich nicht einfach einen Ausschnitt des Sternenhimmels nehmen sondern musste das Bild entsprechend verkleinern. Damit habe ich so lange gekämpft, dass ich am Ende keine weitere Bearbeitung mehr gemacht habe. Allerdings weiss ich jetzt ungefähr wie es geht und habe auch schon bessere Aufnahmen vom Sternenhimmel. Vielleicht mache ich diese Aufgabe noch einmal und versuche sie etwas elaborierter zu gestalten.


Berntor mit blauem Himmel
Für meine Zusammensetzung habe ich eine Gegenlichtaufnahme genommen und den ausgebrannten Himmel durch die Aufnahme eines blauen Himmels ersetzt. Da erhielt ich die Rückmeldung, dass das Motiv einen viel höheren Kontrast aufweisen müsse, da das Bild sonst flach und unwirklich wirke. Zudem sei das Motiv zu dunkel im Verhältnis zum Himmel.

 

Dass das Bild flach war und irgendwie seltsam wirkte, war mir bewusst. Allerdings habe ich bis dahin nicht herausgefunden, warum dem so war. Bei Gelegenheit werde ich das Bild noch einmal bearbeiten und versuchen, es realistischer zu gestalten.

 

Mein letztes Bild war eine Landschaftsaufnahme welche an und für sich schon speziell war, da durch die teilweise Bewölkung nur sehr spezifisch Licht einfiel. Dies würde sicher spannend wirken, hätten die Wolken nicht die ohnehin schon dunkeln Stellen in den Schatten gestellt. Ich habe dann versucht, das Bild in verschiedene Bereiche zu unterteilen und jeden für sich zu optimieren. Dies resultierte aber darin, dass die verschiedenen Bereiche am Ende nicht mehr zusammenpassten und sich teils klar erkennbare Grenzen zogen.

 

"Shadowmountain"
Fazit zu meinen Bildern: Ich muss auf Realitätsnähe achten und versuchen die bearbeiteten stellen feiner zu behandeln, damit am Ende das Bild als Ganzes immer noch schön wirkt.


Fazit zu den Bildern meiner Klassenkameraden: Grössenverhältnisse müssen stimmen oder möglichst nahe an der Realität sein, im Wasser gibt es fast immer Reflektionen und diese sind nicht so scharf wie das Objekt welches sie darstellen, das Litcht muss stimmen (!), Kanten müssen respektiert werden egal ob sie nun verschwommen oder scharf sind und manchmal passt es trotz allem irgendwie.




Photoshop

Nach der Bildbesprechung ging es mehr oder weniger nahtlos mit Photoshop weiter. Sabrina stellte uns weitere Werkzeuge des Programmes vor und - da ich kein Photoshop habe - ich suchte die entsprechenden Werkzeuge in GIMP. Als Sabrina dann einmal auf meinen Bildschirm schaute und ich ihr zu erklären versuchte warum mein Bild so schrecklich aussah, sagte sie mir sie hätte GIMP auch schon ausprobiert, sei aber damit nicht klar gekommen.

Im Verlaufe des Nachmittages hatte ich das Gefühl, mit langsam aber sicher mit dem Programm vorwärts zu kommen. Die ganzen Ebenen und Masken fühlten sich nicht mehr ganz so fremd und exotisch an und das Programm machte ungefähr was ich mir wünschte.

Als letzte Aufgabe sollten wir dann ein Portrait mit einem möglichst einfarbigen Hintergrund nehmen, es freistellen und dann mit einer Landschaftsaufnahme kombinieren. Diese Aufgabe erforderte einerseits etwas Geschick mit dem Bearbeitungsprogramm und andererseits gestalterisches Flair. Damit waren wir wieder bei einer meiner Schwächen angekommen. Es gelang mir schlicht nicht, zu sehen welches Portrait mit welcher Landschaft vereinbar waren. Entweder wirkte die Landschaft wie ein Helm der auf den Kopf gesetzt wurde oder das Gesicht ging in den Strukturen der Landschaft unter.

Am nächsten Tag habe ich mich dann noch einmal an diese Aufgabe gesetzt aber auch da nur mit mässigem Erfolg. Meine Freundin fand meine Werke "schrecklich" und "verstörend".


Dirgendwie komisch...



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