Teil 1
Repetition Technik
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| Vorder- und Hintergrund unscharf, gold. Schnitt |
Die ganze Anwendung auf die Landschaftsfotografie kam mir dementsprechend auch logisch vor und ich wusste bei vielen der gewünschten Effekte wie man sie aufs Bild bringen kann. Dennoch tat die Repetition gut da über die Zeit doch das eine oder andere vergessen gegangen war.
Ein wichtiger Punkt war gerade die Verwendung des Stativs. Ich habe bisher immer freihändig aufgenommen und musste dementsprechend meine Verschlusszeiten kurz halten. Wollte ich mal länger belichten musste ich die Kamera auf den Boden oder eine Mauer stellen. Da nun aber in den meisten Bereichen der Landschaftsfotografie Stative benutzt werden, habe ich mich entschieden auch eines zu kaufen.
Bildgestaltung
Die Thematik der Bildgestaltung in der Landschaftsfotografie hat mir bisher immer grosse Probleme bereitet. Meine Bilder wirkten flach und bestanden meist aus einer Hälfte Stadtgebiet in der Ferne und einer Hälfte Himmel. Dabei war der Himmel oft überbelichtet und so wurde aus Stadt und Himmel halt Stadt und Weiss.![]() |
| Linien, Licht |
Die Bildpunkte wurden dann zu meinem nächsten Problem. Weder konnte ich sie in den Beispielen erkennen, noch verstand ich recht worum es dabei ging und wie ich sie einsetzen musste. Das Einzige, dass ich verstanden habe war, dass man die Augen zusammendrücken kann und dann nur noch die Bildpunkte sieht und dass der Schatten des Bildpunktes oft zum Bildpunkt gehört und demnach einen virtuellen Rahmen benötigt.
Der virtuelle Rahmen wiederum sollte möglichst durchgehend sein und weder störend wirken noch dominieren. So kann eine Wand aus Blättern am Rand den virtuellen Rahmen darstellen, sobald aber zu viel davon auf dem Bild ist wird er zum Bildpunkt und lenkt vom Motiv ab. Selbstverständlich habe ich das später ausprobiert und die Rückmeldung erhalten mein Rahmen sei zu dominant.
Ein weiterer Hinweis von Sabrina betraf hohe, schmale Motive welche im Hochformat aufgenommen wurden. Diese kann man nur in den goldenen Schnitt setzen, wenn sie nicht bildfüllend aufgenommen werden. #Truthbomb
Damit waren die ersten zwei Stunden unseres Onlinemeetings vorbei und wir hatten nun eine Woche Zeit, die Aufgaben, welche Sabrina uns geschickt hatte, zu lösen.
Teil 2
Bildbesprechung
Etwa eine Woche nach dem ersten Teil fanden wir uns wieder auf der Onlineplattform ein und besprachen nun unsere Bilder. Da der Kurs in meine Arbeitszeit fiel, nahm ich für die zwei Stunden frei und verzog mich in ein leeres Büro. So konnte ich den Kurs live verfolgen, hatte aber nur die wenigen Bilder von meinem Telefon zur Verfügung.Die Bilder die von der Klasse gezeigt wurden, waren allerlei. Die einen sehr gut, andere noch mit Entwicklungspotential. Im Allgemeinen kamen aber folgende Punkte wiederholt zur Sprache:
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| Linien in die Tiefe, Unschärfe im Vordergrund |
Die Verschlusszeit bestimmt wie viel Bewegung im Bild ist. Kurze Verschlusszeit friert Bewegung ein, macht zum Beispiel einen Wassertropfen sichtbar, lange Verschlusszeit lässt Bewegung sichtbar werden, lässt einen Bach wie Watte aussehen.
Der virtuelle Rahmen betont das Motiv. Der Schatten desselben sollte auch vom virtuellen Rahmen umschlossen werden und darf den Rand des Bildes nicht berühren.
Das Motiv sollte also weder den virtuellen Rahmen durchbrechen, noch - zum Beispiel mit seinem Schatten - in ein anderes Objekt überfliessen und dabei im goldenen Schnitt bleiben. Dieser wiederum stellt auch eine Schwierigkeit dar, da man genau wissen muss welchen Teil des Motivs man eigentlich im goldenen Schnitt haben will. Soll nun die Baumkrone im goldenen Schnitt sein, steht der Baum tief im Bild. Soll der Übergang vom Stamm in die Krone im Schnitt sein, berührt die Krone vielleicht schon wieder den oberen Bildrand...
Wie bei den meisten Themen habe ich auch bei der Landschaftsfotografie noch einiges zu lernen. Allerdings beherrsche ich aber langsam die Kamera und kann halbwegs akzeptable Bilder machen. Was mir von mir aus gesehen immer noch fehlt ist das Auge für ein spannendes Bild.



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